Felix gewinnt im Marathon der Aktiven Herren die Bronzemedaille

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Felix rechts außen



Das ist die erste Medaille für einen deutschen Herren bei einer WM seit 1994!!!!!!!
Hier gibt es mehr darüber.

In einem anderen Lauf war Felix in einen Massensturz verwickelt, er ist der Läufer der langestreckt auf dem Boden liegt.
Heute im Darmstädter Echo
hier zu lesen.
Mit Eigenbeteiligung in die Weltspitze
Speedskating: Kleines deutsches Team mit großen Erfolgen bei WM in China – Finanzsorgen trüben gute PerspektivenIm Land des Lächelns hatten die deutschen Speedskater jede Menge Grund zum Strahlen. Mit sechs Medaillen kehrten sie von den Weltmeisterschaften in China zurück, drei davon glänzten golden (wir berichteten). Eine beeindruckende Bilanz für eine Mannschaft, die nur aus sieben Athleten bestand. Vier davon kamen aus Südhessen. Darunter waren wiederum zwei, die gleich im ersten Jahr in der Aktivenklasse in die Weltspitze vordrangen.
Felix Rijhnen holte als erster deutscher männlicher Speedskater seit 1994 eine WM-Medaille. Mit Bronze im Marathon krönte er eine WM, in der die deutsche Mannschaft erst nach ein paar Tagen in Schwung kam.
Dass zu Beginn die Bahnrennen eher enttäuschend verliefen, lag an der gewöhnungsbedürftigen Piste, aber wohl auch an der extrem kurzen Zeit zur Akklimatisierung. Einen Tag vor den Wettbewerben war das deutsche Team im schwülheißen China angekommen. Ein Umstand, der vor allem dem fehlenden Geld in der Verbandskasse geschuldet ist. Wer in Haining die deutschen Farben in der nichtolympischen Sportart vertreten wollte, musste ohnehin 700 Euro Eigenbeteiligung leisten.
„Ich habe gewusst, dass ich gut trainiert hatte. Deswegen habe ich mich nicht entmutigen lassen“, sagte Rijhnen, der bei den Straßenwettbewerben immer besser in Fahrt kam und beim Marathon schließlich seine Sternstunde erlebte. 500 Meter vor dem Ziel setzte er alles auf eine Karte, sprintete aus dem Verfolgerfeld los auf der Jagd nach zwei Ausreißern. Plötzlich war er neben dem US-Amerikaner Joey Mantia, der das Rennen mit seinem siebten WM-Titel beenden sollte. „Ich wusste: Wenn ich bei dem dran bin, dann bin ich schnell. Der Rest war Blackout, ich bin nur noch gesprintet“. An einem der Ausreißer schob Rijhnen seinen Schuh noch vorbei – Bronze, Ankunft in der Weltspitze.
So wie Mareike Thum, die vornehmlich mit dem Ziel nach Haining gereist war, Sabine Berg als erfahrenste deutsche Läuferin zu unterstützen. Was der Berlinerin auch half, um Weltmeisterin im Ausscheidungsrennen und im Marathon zu werden. „Aber mein Trainer war der festen Meinung: Wenn die das schafft, dann musst du das auch können“, sagt die letztjährige Junioren-Weltmeisterin. Mit den taktischen Tipps von Bundestrainer Arnaud Gicquel und der revanchierenden Hilfe von Sabine Berg fuhr die 18 Jahre alte Darmstädterin zu Bronze im 10 000-m-Punkterennen. Und gemeinsam mit Jana Gegner (Gera) holten beide noch Staffel-Gold.
„Es ist bei den Damen superschön zu sehen, wie sich eine für die andere völlig aufgeopfert“, freut sich Roland Klöß über die Wirkung einer Philosophie, auf der auch die Arbeit im „Destination Team“ fußt. Der vor fünf Jahren formierte Leistungskader der ERSG Darmstadt ist mit den WM-Medaillen viel schneller am formulierten Ziel als in den kühnsten Vorstellungen erhofft. Was freilich auch der Extraklasse und der Einstellung zum Sport von Läufern wie Thum und Rijhnen zu verdanken ist. Doch der Leistungsgedanke hat auch Sogwirkung, wie am Wochenende der erstmalige Gewinn des „Goldenen Inliners“ als erfolgreichster deutscher Verein belegt.
Zum starken Nachwuchs gehört auch Madeleine Graupner, die bei der WM einmal mehr ihre Klasse als Teamläuferin zeigte. In den Staffeln gingen die Juniorinnen zwar leer aus, mit Gold bei der EM in Belgien zeigten sie aber schon internationales Format.
„Da die Läuferinnen alle noch sehr jung sind, werden wir langfristig im Damenbereich eine Riesenmannschaft haben“, freut sich Marion Kießling von Blau-Gelb Groß-Gerau, deren Schützling Laethisia Schimek als Europameisterin ihren Anteil an den guten Perspektiven hat. Dass die Erfolge dieser Saison an den finanziellen Bedingungen für die Speedskater etwas verbessern werden, bezweifelt die frühere Bundestrainerin: „Wir sind angewiesen auf Fördergelder, und da wird es eher noch weniger. Ich glaube, dass die Eigenbeteiligung eher noch größer wird.“ Roland Klöß befürchtet, dass „es immer schwieriger wird, mit nicht professionellem Dasein zu bestehen“. Die in China dominierenden Nationen wie Südkorea (15 WM-Titel) und Kolumbien (9) legen ein immer höheres Niveau vor, auch in Sachen Training und Organisation.
Co-Bundestrainer Tobias Heinze ist überzeugt, dass die überraschenden Erfolge in China auch Ergebnis verbesserter Trainingskonzepte und -strukturen der letzten drei Jahre sind. „Wir müssen nun sehen, dass wir noch mehr Unterstützung bekommen, auch von wissenschaftlicher Seite. Hier ist der Verband gefordert, Anträge an entsprechende Stellen zu schicken“, erhofft sich der Groß-Gerauer schon einen entsprechenden Schub durch die starke WM.
Auf der Bundestrainertagung des Deutschen Olympischen Sportbundes in Hamburg, die Heinze in dieser Woche besuchte, war der Sport auf Rollen immerhin öfter Thema: „Es ist schon lustig zu hören, wie verbreitet Speedskating als Ausgleichssportart ist.“ Von der WM-Bilanz seiner nichtolympischen Sportart sprach allerdings kaum jemand.
udo döring
1.10.2009
Empfang am Flughafen
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Remmy war auch mit dabei :o))
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Deutschland liegt auf dem WM Medaillenspiegel auf Platz 5 und das mit nur 7 Läufern ( 4 Aktiv, 3 Junioren), mal so zum Vergleich Italien ist mit 27 Sportlern angereist und liegt im Medaillenspiegel hinter Deutschland *super*.